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ZENTRALAUSSCHUSS FÜR ALLGEMEINBILDENDE PFLICHTSCHULEN IN KÄRNTEN

ZA Info 34; 03.06.2024 Entlastungspaket für Pflichtschulen ab 2024/2025 - erfolgreiche Verhandlung der GÖD

StefanJuni19 2    BriefkopfV2 1kl

03. Juni 2024

ZA - INFO/34

Die Gewerkschaft hat mit dem Bildungsministerium erfolgreich verhandelt! 

Entlastungspaket für Pflichtschulen ab 2024/2025 

 

In einer gemeinsamen Pressekonferenz von BMBWF und ARGE Lehrer:innen (GÖD-Gewerkschaft Öffentlicher Dienst) wurden heute die Ergebnisse mehrerer Verhandlungsrunden der Öffentlichkeit präsentiert.

Die wesentlichen Entlastungspunkte, die das Verhandlungsteam der Gewerkschaft der Pflichtschullehrer:innen unter der Leitung von Paul Kimberger und MMag. Dr. Thomas Bulant für die APS erreichen konnte, sind:

  1. Erstmals wird es Administrator:innen auch in der APS geben. Schulleitungen und Klassenvorstände sollen durch diese bei pädagogisch relevanten Administrationsaufgaben unterstützt werden. Gemäß eines Staffelmodells werden dafür jedem Standort zweckgebundene Stunden zugewiesen werden, die auf ein bis zwei Lehrpersonen (an Kleinschulen auch an die Schulleitung selbst) verteilt werden können. Als Bemessungsgrundlage wird die Klassenanzahl je Schule/Schulcluster herangezogen werden.

 

  1. Ein Schulpaket ist in Vorbereitung:
    a) Für die Führung von Deutschförderklassen stellt das BMBWF im Altrecht eine Abgeltung von € 75.- und im Neurecht eine Einrechnung bei den „pd-Stunden“ zur Verfügung.
    b) Über den Einsatz der ergänzenden differenzierenden Leistungsbeschreibung (edL) und der KEL-Gespräche soll zukünftig schulautonom entschieden werden dürfen.
    c) Durch eine Verschlankung des SPF-Verfahrens werden eine Zeitersparnis für Lehrpersonen und schnellere Unterstützungsmaßnahmen am Standort angestrebt.
    d) Über den Ausbau des Datenverbundes werden mehrfach händische Eingaben der Daten von Schüler:innen zukünftig entfallen.
    e) Eine digitale Schüler:innen-Karte wird als elektronisches Zertifikat zum Nachweis der Schüler:innen-Eigenschaft Gültigkeit haben.

 

  1. Als Kommunikationspaket ist vereinbart worden:
    a) Infomailings werden die Informationen für Schulen bündeln.
    b) Mit einer Rundschreiben-Datenbank des BMBWF (inklusive Volltextsuche) wird eine transparente Verwaltungskommunikation ermöglicht.
    c) Ein Bildungskalender wird die Gesamtübersicht über die wichtigsten Termine in einem Schuljahr bieten

 

Zu allen Punkten ist das Einvernehmen zwischen BMBWF und Gewerkschaft Öffentlicher Dienst hergestellt worden. Für die Punkte 1 und 2 hat das österreichische Parlament die Beschlüsse zu fassen.
Details zu den Verhandlungen und den Ergebnissen werden in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift „aps“ bzw. über ZA-INFOS veröffentlicht werden. 

 

 

Stefan mitKollegialenGren2

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