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ZENTRALAUSSCHUSS FÜR ALLGEMEINBILDENDE PFLICHTSCHULEN IN KÄRNTEN

Presseaussendung PflichtschullehrerInnengewerkschaft - Es droht ein neuer Lockdown

Es droht ein neuer Lockdown -
PflichtschullehrerInnengewerkschaft fordert Maßnahmenpaket

PädagogInnen nehmen ihre Verantwortung wahr, fordern jedoch ein konsequentes Sicherheitspaket für den Schulbereich.

Angesichts der europaweit stark steigenden Infektionszahlen beschließt Deutschland und auch Frankreich einen neuerlichen Lockdown. Es ist zu erwarten, dass auch die österreichische Bundesregierung nach den Feiertagen, Anfang November, ähnliche Maßnahmen beschließen wird. Ausgenommen sind in den beiden Ländern ausdrücklich Kindergärten und Schulen.

Der Vorsitzende der PflichtschullehrerInnengewerkschaft in Kärnten, Stefan Sandrieser, fordert deshalb für den Fall eines Lockdowns ein konsequentes Sicherheitspaket für alle Schulpartner.

„Wir PädagogInnen nehmen selbstverständlich unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und den SchülerInnen wahr und werden so lange wie möglich sowohl das Bildungsangebot als auch das Betreuungsangebot an den Pflichtschulen aufrechterhalten. Wenn der Minister den Schulbetrieb absichern möchte, hat er die Schutzmaßnahmen für die Lehrpersonen zu erhöhen“, meint Sandrieser.

Das geforderte Sicherheitspaket müsse mit der LehrerInnengewerkschaft abgestimmt werden und zumindest folgende Punkte beinhalten:

  • Rasche und flächendeckende Testung und Auswertung bei SymptomträgerInnen
  • Zurverfügungstellen von geeigneten FFP-Masken für alle KollegInnen, die eine solche verlangen.
  • Umstellung auf Schichtbetrieb (nach schulautonomen Rahmenbedingungen)
  • Zuverfügungstellen von zusätzlichem Personal für Klassenteilungen und zur Vertretung infolge von coronabedingten Abwesenheiten von KollegInnen

„Wesentliche Hygienerichtlinien, wie das Abstandhalten oder regelmäßiges Händewaschen aller in den Schulen, ist kaum möglich. Deshalb sind die geforderten Punkte umso wichtiger, um angesichts der steigenden Infektionszahlen das Vertrauen der Eltern in den Schulbesuch ihrer Kinder aufrechtzuerhalten und auch die PädagogInnen zu schützen“, ist Sandrieser überzeugt.

„Alle weiteren Schritte sind mit der LehrerInnengewerkschaft abzustimmen, um praxisferne Entscheidungen der Vergangenheit zu vermeiden und praktikable Lösungen im schwierigen Feld Schule zu gewährleisten“, so Sandrieser abschließend.

Rückfragehinweise:
Stefan Sandrieser,
Vors. PflichtschullehrerInnengewerkschaft Kärnten
0650 292 80 41

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