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ZENTRALAUSSCHUSS FÜR ALLGEMEINBILDENDE PFLICHTSCHULEN IN KÄRNTEN

Stellungnahme der PV zu den aktuellen COVID - 19 Maßnahmen

StefanJuni19 2    BriefkopfV2 1kl

25. Januar 2021

ZA - INFO

Stellungnahme der PV zu den aktuellen
COVID - 19 Maßnahmen
 
 

 Die Personalvertretung der Kärntner PflichtschullehrerInnen möchte Sie, ergänzend zu den aktuellen Bundesverordnungen, welche am vergangenen Freitag durch die Bildungsdirektion an alle Schulen ergangen sind, über geplante Maßnahmen in Kärnten informieren:

  • Ab 1. Februar werden in Kärnten Teststraßen in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen!
  • Das „Impfanmeldeportal Kärnten“ wurde am vergangenen Freitag vorgestellt und wird Mitte dieser Woche online gehen. Es werden sich Menschen anmelden können und angeben, ob sie
    a) einer Risikogruppe angehören oder
    b) in Risikoberufen arbeiten, also auch LehrerInnen.
    PädagogInnen gehören im Bundesimpfplan aktuell der Impfkategorie III an. In Kärnten ist die Personalvertretung bestrebt eine Veränderung der Impfkategorie von III auf II zu erwirken, Gespräche dazu laufen. Die Möglichkeit einer Impfung ist jedoch immer von der Anzahl der vorhandenen Impfstoffe abhängig und voraussichtlich frühestens Ende Februar zu erwarten.

Die Situation in den Schulen spitzt sich immer mehr zu! Durch den stetig steigenden Betreuungsbedarf, vor allem an den Volksschulen, verbunden mit uneinsichtig und innerhalb der Schulpartnerschaft verantwortungslos agierenden Erziehungsberechtigten, ist die Grenze der Belastbarkeit für SchulleiterInnen und LehrerInnen erreicht!

Die PV hält unmissverständlich fest, dass die Erwartung des Ministeriums bezüglich einer freiwilligen Arbeitsleistung der Kollegenschaft (Ergänzungsunterricht in den Ferienzeiten) unter diesen Umständen unzulässig ist und wir daher, bei allem Verständnis für die pädagogische Notwendigkeit und für den Betreuungsbedarf, die Kollegenschaft trotz medialer Missbilligung aufrufen sich hier nicht einem Erwartungsdruck zu beugen!

Ergänzend darf festgehalten werden, dass für den notwendigen Betreuungsbedarf durchaus auch das Angebot der Horte, die in den Ferienzeiten sowieso geöffnet sind, genutzt werden könnte. Die Lehrerinnen und Lehrer haben die enormen Herausforderungen des schulischen Lockdowns bravourös bewältigt und es besteht keine Veranlassung dieses Engagement von ihnen auch in der Ferienzeit als Selbstverständlichkeit zu erwarten.

 BLEIBEN SIE GESUND!

Stefan mitKollegialenGren2

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