Stellungnahme der PV zur Verunsicherung an Schulen durch zunehmenden Druck von Erziehungsberechtigten
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12. März 2021
ZA - INFO
Stellungnahme der PV zur Verunsicherung an Schulen
durch zunehmenden Druck von Erziehungsberechtigten
Die Personalvertretung der Kärntner PflichtschullehrerInnen erhält täglich Informationen, dass an den Kärntner Pflichtschulen einzelne Erziehungsberechtigte im Zusammenhang mit Coronamaßnahmen, Leistungsbeurteilung, Unterrichtsvorbereitung u.ä. sehr uneinsichtig und innerhalb der Schulpartnerschaft äußerst verantwortungslos agieren. Diese Vorgehensweise gegenüber Schulleitungen und Kollegium führt zu einer zunehmenden Verunsicherung und Sorge um dienstrechtliche Konsequenzen.
Bei einem Einlangen von Androhungen von Strafanzeigen, Haftungsklagen usw. durch Erziehungsberechtigte empfehlen wir den Schulleitungen, diese darüber zu informieren, dass das Schreiben zur Kenntnis genommen und zur weiteren Veranlassung an die Bildungsdirektion weitergeleitet wird.
Bei persönlichen Angriffen oder Drohungen verfassen Sie bitte ein Gedächtnisprotokoll und informieren Sie umgehend die Schulaufsicht und die Bildungsdirektion. In jedem Fall können Sie in Ausübung der geltenden Rechtsvorschriften den Eltern selbstbewusst und konsequent entgegentreten.
Lehrpersonen und Schulleitungen sind im schulischen Kontext in Vollzug der Gesetze und der übrigen rechtlichen Grundlagen, also auch der C-SchV 2020/21 tätig. Sie können daher in dieser Tätigkeit nicht rechtswidrig handeln bzw. für deren Vollzug nicht haftbar gemacht werden.
Es gehört zu unser aller Verantwortung, alles dafür zu tun, dass Schule auch in Zeiten der Pandemie ein möglichst sicherer Ort bleibt.

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